99 % der Anleger kennen diese Aktie nicht, die gerade einen Aufwärtstrend zündet
Das erste Update von Tristel (WKN: A0JDM7) aus dem Dezember hatte ja schon angedeutet, dass die Geschäfte des Herstellers von Desinfektionsmitteln ganz ordentlich laufen. Ein weiteres Update über die erste Hälfte des Geschäftsjahres 25/26 (endet am 30. Juni) bestätigt dies. Die Tristel-Aktie wird damit mehr und mehr zu einer der spannendsten Nebenwerte-Storys am Markt, die von 99 % der Anleger völlig unbeobachtet abläuft.
Tristel-Aktie: Was sind die guten News?
So legte der Umsatz von Juli bis Dezember gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 14 % zu, ohne dass eine genaue Zahl genannt wurde. Rechnerisch würde dies 25,7 Mio. Pfund entsprechen. Die Bruttomarge blieb konstant bei 81 %. Die EBITDA-Marge lag mit 28 % deutlich über dem Ziel von mindestens 25 %.
Das wichtige Geschäft in den USA macht nach dieser Mitteilung „anhaltende Fortschritte“ und das Umsatzwachstum stehe laut Tristel „im Einklang mit den internen Prognosen“.
Tristel ist weiterhin schuldenfrei und generiert Cashflow. Der Kassenbestand belief sich zum 31. Dezember 2025 auf 13,3 Mio. Pfund. Zum Geschäftsjahresende am 30. Juni 2025 waren es noch 12,8 Mio. Pfund einschließlich kurzfristiger Geldanlagen. Die endgültigen Ergebnisse sollen Anfang März veröffentlicht werden.
Ritterschlag für die Tristel-Aktie
Zuvor hatte das britische Unternehmen am 2. Januar stolz mitgeteilt, dass die Tristel-Aktie in das NAPS-Portfolio von Stockopedia, einer Online-Plattform für Aktienresearch und Portfolio-Management, für 2026 aufgenommen wurde.
NAPS steht dabei für „No-Admin Portfolio System“ und bedeutet eine regelbasierte Auswahl von 20 Aktien, die zwei oder drei Unternehmen aus jedem Sektor umfasst, die auf der Grundlage der höchsten StockRanks ausgewählt wurden. Diese Rankings werden von den proprietären Algorithmen von Stockopedia generiert, die Qualitäts-, Wert- und Momentum-Faktoren kombinieren und auf einer Skala von 0 bis 100 bewertet werden. Die Grundlage der Auswahl sind dabei ungeliebte Value-Aktien aus Großbritannien.
Interessant ist dabei, dass das NAPS-Portfolio nach Angaben von Stockopedia seit der Auflage vor elf Jahren bemerkenswerte 345 % oder rund 15 % pro Jahr erzielt hat. 2025 legte das Portfolio 32 % zu, wobei 15 der 20 Aktien Kursgewinne erzielten.
Was Stockopedia an Tristel schätzt
Zur Tristel-Aktie schrieb Stockopedia folgendes:
„Tristel (LON) – StockRank: 77,8, Marktkapitalisierung: 199 Mio. GBP, KGV: 22,2x, Rendite: 3,75 %. Tristel ist ein britischer Spezialist für Infektionsprävention, dessen Aktienkurs zeitweise hinter seinen Fundamentaldaten zurückgeblieben ist. Das Unternehmen verkauft hochmargige Chlordioxid-Desinfektionsmittel an Krankenhäuser und Kliniken und erzielt wiederkehrende Einnahmen aus Verbrauchsmaterialien sowie eine starke Cash-Generierung. Nach einem Höchststand von deutlich über 600 Pence fiel die Aktie deutlich von diesen Höchstständen und bleibt unter den früheren Niveaus, was die frühere Frustration über die Umsetzung der US-Vorschriften widerspiegelt. Tristel verfügt nun über die FDA-Zulassung für Tristel OPH und hat globales Expansionspotenzial, obwohl die Umsetzung und die Marktakzeptanz weiterhin wesentliche Risiken darstellen.“
Der Überblick von Stockopedia hebt die margenstarken Produkte von Tristel sowie den endlich erfolgten Einstieg in den USA hervor; beides sind Punkte, die auch Teil unserer Investitionsthese sind.
Der CEO geht
Zusätzlich gab Tristel bekannt, dass es einen neuen CEO suchen muss. Matt Sassone, der Tristel erst seit September 2024 leitet, erklärte seinen Rücktritt zum Geschäftsjahresende am 30. Juni 2026. Er begründet dies mit einem Angebot, eine Position als Präsident bei einem großen US-amerikanischen multinationalen Unternehmen zu übernehmen, wo er einen bedeutenden globalen Bereich leiten wird. Der Aufsichtsrat hat bereits mit der Suche nach einem neuen CEO begonnen und ist zuversichtlich, dass das Unternehmen über ausreichend Managementkapazitäten verfügt, um sicherzustellen, dass der Geschäftsbetrieb während der Übergangsphase nicht beeinträchtigt wird.
Was machen wir aus dieser Mitteilung? Sassone ist ein externer Manager, der vor 15 Monaten den Firmengründer Paul Swinney an der Spitze ablöste. Daher sollte ein CEO-Wechsel nicht so gravierend sein, da das Unternehmen nicht auf ihn zugeschnitten ist, wie er ja auch selbst schreibt. Andererseits hat er das wichtige US-Geschäft ins Laufen bekommen, was ihm durchaus anzurechnen ist.
Unser Fazit zur Tristel-Aktie
Wir werden die Suche nach dem neuen CEO weiter beobachten. Trotz dieses Wechsels bleibt die Tristel-Aktie ein attraktives Investment, da alle Geschäftszahlen deutlich nach oben zeigen.
Nachdem Ende 2024 auch in Kanada die Zulassung für ULT erfolgte, erhoffen wir uns nun viel vom Nordamerika-Geschäft. Ein Risiko für die Tristel-Aktie wäre, dass die wichtigen Produktlaunches dort in den Sand gesetzt werden. Für den Moment ist der Newsflow sehr positiv und wir sehen Anzeichen, dass jetzt eine Phase des Erfolgs bei Tristel Einzug hält.
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