Wise-Aktie: Das Wachstum zieht an – dieses KGV ist zu niedrig!
Wise (WKN: A3CTVY) wandelt sich zunehmend von einem reinen Spezialisten für Auslandsüberweisungen zu einer umfassenden globalen Infrastrukturplattform für Geld. Im Mittelpunkt steht bei der Wise-Aktie die Verbesserung des Kundenerlebnisses. Ganz nach dem Vorbild von Amazon und Costco gelingt dies durch Preisreduzierungen und ein verbessertes Angebot. Deshalb setzt das Unternehmen seinen Wachstumskurs im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 mit beeindruckender Dynamik fort.
Neues Fundamental-Update zur Wise-Aktie: Das steht drin
Im Zentrum des Updates steht ein Anstieg des grenzüberschreitenden Volumens um 26 % auf 47,4 Mrd. Pfund (währungsbereinigt). Diese positive Entwicklung wird von einer wachsenden Kundenbasis getragen: 10,9 Millionen aktive Kunden nutzen Wise mittlerweile, was einem Plus von 20 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Besonders hervorzuheben ist das Segment Wise Business. Mit einem Volumenwachstum von 37 % liegt es deutlich über dem Durchschnitt und zeigt, dass Wise zunehmend Marktanteile im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen gewinnt. Parallel dazu stieg das zugrunde liegende Einkommen um 21 % auf 424,4 Mio. Pfund. Damit beschleunigt sich das Wachstum im Zeitverlauf: Seit Anfang des Geschäftsjahres konnte das Unternehmen nur um 17 % beim Einkommen zulegen.
Welche Schritte Wise jetzt geht
Wise investiert konsequent in seine Infrastruktur, um die Abhängigkeit von teuren und langsamen Korrespondenzbanken zu verringern. Ein Meilenstein in diesem Quartal war die direkte Integration in das japanische Zengin-System. Damit verfügt Wise nun über acht direkte Anbindungen an nationale Zahlungssysteme. Diese Strategie trägt Früchte: Mittlerweile werden 74 % aller Zahlungen sofort abgewickelt.
Zudem gelingt es Wise, sein Angebot erfolgreich zu diversifizieren. Die Einnahmen aus Kartennutzung und anderen Dienstleistungen stiegen um 30 %, da immer mehr Kunden Wise als Hauptkonto nutzen. Die Kundengelder wuchsen um beachtliche 34 % auf 27,5 Mrd. Pfund. Dadurch spielen auch Zinserträge eine größere Rolle, sodass Zinssenkungen das Ergebnis dämpfen können.
Das Unternehmen will durch Preissenkungen immer mehr Kunden anziehen und seine Mission, Geldtransfers so günstig wie möglich zu machen, erfüllen. Die Cross-Border-Take-Rate sank im Jahresvergleich von 56 Basispunkten auf 52 Basispunkte. Dies lockt zwar mehr Kunden an, bedeutet aber auch, dass das Unternehmen kontinuierlich höhere Volumina generieren muss, um die sinkenden Margen pro Transaktion zu kompensieren.
Wise-Aktie: Das ist der Ausblick!
Der Ausblick für das restliche Geschäftsjahr 2026 ist positiv. Wise erwartet ein Wachstum des zugrunde liegenden Einkommens im mittleren Bereich der Spanne von 15 % bis 20 %. Aufgrund der starken Performance wurde die Prognose für die bereinigte PBT-Marge (Vorsteuergewinn) an das obere Ende der Zielspanne von 13–16 % angehoben – trotz der Kosten für das geplante Dual-Listing in den USA. Das ist eine hervorragende Leistung!
Ein zentrales Thema ist die geplante Zweitnotierung in den USA im ersten Halbjahr 2026. Sie soll die Sichtbarkeit im US-Markt erhöhen und den Zugang zu internationalem Kapital erleichtern. Mit neuen Markteintritten wie der erfolgreichen Einführung der Travel Card in Indien (75.000 Wartelisten-Anmeldungen in einem Monat) und der Expansion nach Afrika durch eine Lizenz in Südafrika festigt Wise seine Position als globales Netzwerk für internationale Geldtransfers.
Die Wise-Aktie ist mit einem KGV von 25 im Vergleich zu den Wachstumsperspektiven unterbewertet. Nach dem Listing in den USA könnte die Aktie mehr Aufmerksamkeit erhalten und womöglich auch anders bewertet werden – schließlich ist das Unternehmen profitabel und wächst.
Wise: Das Geschäftsmodell im Überblick
Wise erzielt Einnahmen zu rund 75 % aus Gebühren für Geldtransfers, Umtauschdiensten und Debitkartendiensten. Die Gebühren, die den Kunden für die Dienstleistungen von Wise in Rechnung gestellt werden, werden ihnen vor einer Transaktion oder einer Umrechnung im Voraus angezeigt. Die anfallenden Gebühren hängen von einer Reihe von Faktoren ab, darunter der Währungsweg, der Transaktionsumfang, die Art der durchgeführten Transaktion und die verwendete Zahlungsmethode.
Als größte Chance sehen wir, dass die kontinuierliche Weitergabe von Skaleneffekten an die Nutzer durch Preissenkungen und eine verbesserte Nutzererfahrung zu einem großen Schwungrad werden kann. Das größte Risiko ist, wie so oft in der Finanzbranche, das Vertrauen der Nutzer, das durch schmerzhafte Fehler, die zu Geldverlusten führen, erschüttert werden kann.
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