Die ersten 1.000 Euro Dividende: Diese Aktien helfen dir dabei!

Die ersten 1.000 Euro Dividende. Was für ein Meilenstein! Bei einem solchen Niveau begreifen wir, dass wir mit den Dividendeneinkünften wirklich sukzessive unser Erwerbseinkommen ersetzen können. Es ist viel. Es ist alles andere als unwesentlich. Und mithilfe von Reinvestitionen können wir es für die kommenden Jahre noch weiter steigern!
Wenn auch du bei diesen Aussichten hungrig auf Dividende wirst, lass uns ein wenig tiefer in die Materie eintauchen. Denn ich möchte dir heute Aktien vorstellen, die dir exakt dabei helfen. Natürlich ein wenig geclustert nach verschiedenen Typen. All diese Mosaikteilchen bilden jedoch ein gutes Fundament, um ein zuverlässiges und idealerweise wachsendes passives Einkommen zu bekommen. Stell‘ dir mal vor, was erst passiert, wenn du die 1.000 Euro Dividende pro Monat bekommst!
Zuverlässige 1.000 Euro Dividende: Sie benötigen einen harten Kern!
Wenn du 1.000 Euro Dividende aufbauen willst, solltest du eines zwingend bedenken: Sie sollten stark und zuverlässig sein. Es hilft dir wenig, wenn du in einem Jahr 1.000 Euro bekommst, im nächsten Jahr jedoch nur 450 Euro und im Jahr darauf 250 Euro. Die Höhe der Ausschüttungen ist daher längst nicht so wichtig wie deren Konstanz. Merke dir vielleicht den letzten Satz, denn er ist überaus wichtig.
Zum Glück gibt es gewisse Aktien, die eine gute Höhe mit Stabilität verknüpfen. Die Münchener Rück zahlt dir zum Beispiel eine Dividendenrendite von 4,3 % aus. Seit inzwischen über 55 Jahren hat der deutsche Rückversicherungskonzern die eigene Dividende nicht ein einziges Mal mehr gesenkt. Solche Qualitäten bilden daher ein gutes Fundament für dein passives Einkommen. Oder: den harten Kern. Auch Aktien wie Realty Income mit ihrer monatlichen Ausschüttung treffen hier ins Schwarze: Mit sogar 5 % Dividendenrendite und über 660 Monaten stabiler und leicht wachsenden Zahlungen sehen wir auch hier eine gute und zuverlässige Ausgangslage.
Wichtig ist jedoch, dass du den harten Kern nicht als einzigen Bestandteil siehst. Er kann natürlich groß sein. Möglicherweise sollten solche Aktien (und auch noch andere, die ähnlich sind) 50 bis 70 % deines gesamten Einkommensportfolios einnehmen. Es gibt aber auch noch andere Chancen, die du nicht außer Acht lassen solltest.
Wenn das passive Einkommen von allein stark weiter wächst!
Neben dem stabilen Fundament halte ich Dividendenwachstum nämlich für sehr wichtig. Dynamische Aktien mit zweistelligen Wachstumsraten, die das auch bei der Dividende zeigen. Natürlich sind die Ausschüttungsrenditen solcher Zahler eher gering. Sie bewegen sich oft eher im Bereich von 1 bis 2 %. Aber: Ein hohes Wachstum und der Zinseszinseffekt führen dazu, dass die ersten 1.000 Euro eben nicht dein Limit sind. Sondern dein Einkommen von Jahr zu Jahr sehr gut wächst.
Zu diesem Kreis zähle ich zum Beispiel Aktien wie die von American Express. Der US-amerikanische Kreditkartenkonzern besitzt zwar gerade einmal eine Dividendenrendite von 1,2 %. Dafür zahlt Amex jedoch weniger als ein Viertel seines Gewinns aus. Das Dividendenwachstum der letzten 5 Jahre lag bei 17 % pro Jahr. Zum Vergleich: Damit würden aus 1,2 % heute 2,6 % in den nächsten fünf Jahren werden. Stark, oder? Zumal es in zehn Jahren über 5 % wären. Solches Wachstum ist wichtig. Denn es sorgt dafür, dass deine 1.000 Euro Dividende dir ein Einkommen ermöglichen, das mit der Inflation mithält und eben konsequent größer wird.
Bei solchen Dividendenwachstumsaktien wirst du daher einen höheren Preis bezahlen müssen. Aber der Preis ist es häufig wert, wenn die Aussichten auf weiteres Wachstum hindeuten. Für dich ist es wichtig zu lernen, wie du das Wachstum bewertest. Kleiner Tipp: Wenn du solche Prognosen aufstellst und mit Wachstum rechnest (so wie wir gerade bei der Dividende), wirst du mit der Zeit ein Gespür dafür entwickeln. Persönlich bin ich geneigt zu sagen: Mindestens 25 % deines Portfolios sollten in solche Aktien investiert sein. Vielleicht sogar eher 40 %.
Der kleine, seltene Rest für 1.000 Euro Dividende: Qualitative High-Yield-Aktien!
Vielleicht fragst du dich gerade, welche Aktien den Rest bei deinen 1.000 Euro Dividende bilden sollten. Gute Frage. Theoretisch könntest du auch 100 % deines Gesamtdepots mit dem harten Kern und Dividendenwachstum erstellen. Wenn du aber noch einen gewissen Rendite-Kick haben willst, so sind qualitative High-Yield-Aktien womöglich eine interessante Wahl.
Aber was müssen wir uns hierunter vorstellen? Ich persönlich denke hier an sehr seltene Chancen, die gerade nicht gefragt sind. Beispielsweise, weil sie eine Wachstumsdelle besitzen oder Wettbewerber den Markt herausfordern. Dadurch erscheint die Dividende nicht mehr zu 100 % sicher. Wir bekommen dafür aber hohe Dividendenrenditen. Aktien wie Novo Nordisk, wo Wettbewerb den Markt aufmischt, oder General Mills sind solche Aktien. Hier bekommen wir 5 oder mehr als 6 % Dividendenrendite. Natürlich steigern wir damit direkt den Weg zu den ersten 1.000 Euro Dividende. Aber da solche High-Yield-Aktien mit höheren Risiken einhergehen, würde ich deren Anteil in meinem Depot begrenzen.
Es ist daher eigentlich nicht besonders schwierig, 1.000 Euro Dividende zu bauen. Wenn du aber stabiles passives Einkommen haben willst, achte einerseits auf einen starken Kern und zweitens auf ein solides Wachstum. Zu guter Letzt kannst du das noch mit besonderen Chancen aufmotzen. Aber vergiss nicht: 1.000 Euro sind lediglich ein Etappenziel.
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Vincent besitzt Aktien von American Express, General Mills, Münchener Rück, Novo Nordisk und Realty Income. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von American Express, Münchener Rück, Novo Nordisk und Realty Income.
