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Elon Musk vs. Twitter-Management: Platzt jetzt doch die Übernahme?

Twitter-Aktie
Foto: Twitter.

Elon Musk vs. das Management der Twitter-Aktie (WKN: A1W6XZ): Wir wissen, dass es bei der geplanten Übernahme alles andere als rund läuft. Was wir natürlich nicht wissen, ist, was in den Köpfen der Beteiligten vorgeht. Aber trotzdem sind Details bekannt.

So gibt es offenbar Streit um die Anzahl der Fake-Accounts. Elon Musk pocht bereits seit geraumer Zeit darauf, dass deren Anzahl offenbar höher sei. Damit würde sich womöglich der Wert reduzieren. Wobei das Management von Twitter eine andere Perspektive hat.

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Jetzt gibt es eine neue Einschätzung. Womöglich könnte die Übernahme ernsthaft ins Wanken geraten. Ob wir neue Erkenntnisse erhalten oder es quasi lediglich das Aufkochen der bisherigen Streitpunkte ist? Das wollen wir uns jetzt etwas näher ansehen.

Elon Musk vs. Twitter-Management: Streit!

Die Twitter-Aktie ist jetzt jedenfalls erneut im späten Handel um 4 % eingebrochen. Und zwar, nachdem es einen Bericht der Washington Post gegeben hat, wonach der Streit zwischen dem Management des Kurznachrichtendienstes und Elon Musk in eine neue Runde geht. Wie gesagt: Es geht primär um die Anzahl der Fake-Accounts, die laut der Käuferseite nicht verifizierbar sei. Das ist ein mögliches Qualitätsproblem.

Eine anonyme Quelle der Washington Post hat jetzt erklärt, dass diese vermeintliche Nicht-Verifizierbarkeit der Nutzerdaten von Twitter dazu führe, dass der Stab von Elon Musk sein Engagement bei der Finanzierung des Deals gestoppt habe. Es geht also nicht weiter, was das Auftreiben des Kaufpreises angeht. Auch das ist eine Baustelle, die man der Käuferseite zuletzt ankreiden konnte.

Wie es vonseiten dpa-AFX heißt, könne der Deal zwischen Twitter und Elon Musk an solchen Einzelheiten durchaus noch platzen. Wobei die Frage ist, wer der Auslöser in diesem Falle wäre. Ein Rückzug ist schließlich mit einer Vertragsstrafe von einer Milliarde US-Dollar verbunden. Im Tenor heißt es, dass das Management des Kurznachrichtendienstes auf einen Vollzug pochen könne, was es für den Visionär erschweren dürfte, einen Rückzug zu machen. Bemerkenswert. Aber auch ein wenig wirr.

Ein schwieriges Kapitel

Ganz ehrlich: Bei Twitter und Elon Musk und dem Streit mit dem Management ist die Ausgangslage verfahren. Das ist wohl das einzige Fazit, das wir derzeit ziehen können. Ob die Parteien noch an einem Konsens arbeiten oder ob es darum geht, aus welchem Grund der Deal platzt? Spannende Fragen. Aber wirklich sicher ist eher wenig.

Entsprechend könnte der Aktienkurs des Kurznachrichtendienstes weiterhin einen Tango hinlegen. Auch die rechtliche Vertragslage ist nicht so eindeutig. Vertragsstrafen, ein Pochen auf den Deal oder auch ein Rückzug scheinen Möglichkeiten zu sein. Genauso wie die Option, dass es doch irgendeine Klarheit gibt, was die Zahlen angeht. Aber wer weiß, was die nächsten Wochen hier bringen werden?

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Twitter.



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