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Hat die PayPal-Aktie ihren Zenit überschritten?

Ein Mobile Payment Nutzer bezahlt mit PayPal Venmo
Die Bezahlplattform Venmo ist unter Millenials sehr beliebt. Quelle: PayPal Holdings Inc.

Die PayPal-Aktie (WKN: A14R7U) hat, so die Hoffnung vieler Investoren, bei der Korrektur hoffentlich das Tal durchschritten. Wobei wir uns nicht die Kursperformance ansehen wollen, sondern die operative Performance.

Bekanntlich steckt hinter PayPal einer der führenden Zahlungsdienstleister. Mehr als 430 Mio. aktive Nutzer wickeln pro Jahr Zahlungen in Höhe von mehr als 1,2 Billionen US-Dollar ab. Das ist wirklich ein starkes Ökosystem, das zu einer günstigen Bewertung einen gewissen Value-Charme besitzen kann.

Ein Analyst hat sich jetzt jedoch mit den Anteilen des US-amerikanischen Zahlungsdienstleisters auseinandergesetzt und spricht von einer besonderen Situation. Während andere Akteure wachsen, kann PayPal das zumindest kurzfristig nicht. Ist der Zenit überschritten?

PayPal-Aktie: Bemerkenswerte Beobachtungen!

Es sind die Daten für November, die laut einem Analysten der Deutschen Bank (berichtet von Benzinga) eine Differenz aufzeigen. PayPal konnte demnach nicht wachsen und verzeichnete bei der Adaption in den USA einen Rückgang um 8 % im Jahresvergleich. Wohingegen Apple Pay ein Wachstum von 52 % im Jahresvergleich demonstrierte. Das ist natürlich ein deutlicher Unterschied.

Eine erste Erklärung gibt es direkt serviert. PayPal ist einfach reifer. Rund um den Globus besitze der Zahlungsdienstleister einen Anteil von 16 % am E-Commerce-Volumen, wohingegen Apple Pay auf lediglich knapp 5 % käme. Natürlich könnten wir es dabei belassen, zu sagen, die Konjunktur geht zurück, die Verbraucherstimmung ist schlechter. Dass das Zahlungsvolumen im November leicht rückläufig war, ist daher kein Beinbruch oder Weltuntergang.

Trotzdem stellt sich die Frage, ob PayPal an einem Tief angekommen ist. Eben weil der Marktanteil bereits so hoch ist. Und weil Zahlen die 430 Mio. aktiver Nutzer und 1,25 Billionen US-Dollar Transaktionsvolumen einen hohen Abwicklungsstand zeigen. Möglicherweise. Aber es könnte immerhin konjunkturelles Wachstum geben. Oder: Aussicht auf Besserung früher oder später.

Selbst wenn: Reifere Vorzüge ausspielen!

Hinter der PayPal-Aktie steckt jedenfalls ein etablierterer Zahlungsdienstleister, der in dieser Marktphase zumindest in den USA Schwierigkeiten hat. Im Rest der Welt kann das natürlich anders aussehen. Das müssen wir in den kommenden Quartalszahlenwerken entsprechend überprüfen.

Sollte dem so sein, so müssten jedenfalls andere Growth-Treiber her. Möglicherweise auch das Ausspielen von Vertrauen in das eigene Ökosystem. Die Take-Rate von PayPal hat zuletzt bei ca. 2 % gelegen. Wenn es dem Management gelingen kann, hier kleinere Anhebungen durchzusetzen, so kann das jede Menge Umsatz und auch Gewinn bedeuten. Insofern wären Hebel zum Skalieren durchaus noch vorhanden.

Trotzdem sollten Foolishe Investoren auf solche Daten achten. Der November und speziell dieser November sind natürlich keine alles aussagenden Indikatoren. Aber auch andere operative Einblicke verdeutlichen: Das Geschäftsmodell befindet sich womöglich bereits in einem reiferen Stadium.

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Vincent besitzt Aktien von PayPal. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple und PayPal Holdings und empfiehlt die folgenden Optionen: Short March 2023 $130 Call auf Apple und Long March 2023 $120 Call auf Apple.



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