Spannende Finanzaktie: 3 Gründe für die Bank of America als Top-Pick 2023 aus dem US-Bankensektor!

Eine Dollarbanknote mit einem Adler liegt auf einen Stabel von Dollarscheinen.
Foto: Thomas Breher via Pixabay

Als Aktieninvestor sollte man natürlich immer auch auf eine gute Diversifizierung achten. Deshalb gehört meiner Ansicht nach in jedes gut sortierte Depot selbstverständlich auch immer der eine oder andere Finanztitel.

Wir blicken heute über den Großen Teich und schauen uns die Aktie der Bank of America (WKN: 858388) einmal etwas genauer an. Denn unter anderem aus diesen drei Gründen könnte sie aktuell ein Top-Pick aus dem US-Bankensektor darstellen.

Bietet hohe Marge

Der Hauptsitz der Bank von America befindet sich in Charlotte (North Carolina) und ist damit nicht ganz so weit vom amerikanischen Finanzzentrum New York entfernt. Mit einem Börsenwert von 226 Mrd. US-Dollar rangiert sie auf der Liste der weltweit größten Banken auf Rang zwei und ist damit zugleich auch das zweitgrößte Finanzinstitut der USA (Stand: 31.03.2023).

Aber trotz ihrer Größe zeigt uns die Bank aus North Carolina, dass sie in der Lage ist, profitabel zu wirtschaften. Blicken wir auf die Zahlen vom letzten Geschäftsjahr, so lässt sich erkennen, dass die Bank of America aus Umsatzerlösen von insgesamt 94,95 Mrd. US-Dollar ein Nettoergebnis von 26,02 Mrd. US-Dollar generieren konnte.

Die daraus resultierende Nettomarge von 27,4 % empfinde ich als ein Ergebnis, welches eine hohe Profitabilität widerspiegelt. Und es liegt damit genau im Durchschnitt der letzten fünf Jahre, in denen die Bank of America in dieser Disziplin mit einem Wert von 27,6 % glänzen kann.

Interessant dürfte auch der Ausblick für das laufende Jahr sein. Die Experten von MarketScreener rechnen hier nämlich gegenüber 2022 mit einem um 5,5 % höheren Umsatz. Der Nettogewinn soll übrigens mit 27,39 Mrd. US-Dollar um 5,3 % höher liegen als im letzten Geschäftsjahr.

Liefert eine solide Dividende

Ein weiteres Kriterium, das für die Aktie der Bank of America sprechen könnte, ist meines Erachtens die solide Dividende. Gerade erst ist eine weitere Anhebung angekündigt worden. So soll die Quartalsausschüttung ab September statt 0,22 US-Dollar nun auf den Betrag von 0,24 US-Dollar je Aktie ansteigen. Was demnach einer Erhöhung von 9 % entspricht.

Man muss allerdings erwähnen, dass die Bank of America im Zuge der Finanzkrise ihre seit vielen Jahren angestiegene Dividende ab 2009 auf eine symbolische Quartalszahlung von einem US-Cent herabsetzen musste. Erst ab September 2014 hat man die Gewinnbeteiligung dann schrittweise bis auf den aktuellen Wert angehoben.

In Bezug zum erwarteten Ergebnis je Aktie von 3,36 US-Dollar wird die Ausschüttungsquote 2023 nur knapp 27 % betragen. Was uns zeigt, dass wir es hier mit einer recht hohen Sicherheitsmarge zu tun haben.

Weist eine niedrige Bewertung auf

Schauen wir uns als Letztes noch die Aktie der Bank of America an. Diese war relativ freundlich in das Jahr 2023 gestartet, notiert mittlerweile mit einem Kurs von 31,98 US-Dollar (21.07.2023) aber wieder rund 5 % tiefer als Anfang Januar.

Auf diesem Niveau bewegt sie sich derzeit etwas unter ihrem Buchwert, was eventuell nach einer Unterbewertung aussehen könnte. Aber auch das KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) der Papiere weist mit 9,5 einen relativ niedrigen Wert auf.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass die Bank of America profitabel arbeitet und eine Nettomarge in einer Höhe aufweist, an die beispielsweise Konkurrenten wie Wells Fargo (WKN: 857949) nicht heranreichen. Auch der Ausblick auf das aktuelle Jahr dürfte wohl als zufriedenstellend betrachtet werden.

Weiterhin haben wir es mit einem soliden Dividendenzahler zu tun und die derzeitige Ausschüttungsrendite liegt bei attraktiven 3,0 %. Zu guter Letzt weist die Aktie der Bank of America zusätzlich noch eine günstig erscheinende Bewertung auf. All dies zusammengenommen könnte sie zumindest in meinen Augen aktuell als einen Top-Pick aus dem US-Bankensektor erscheinen lassen.

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Andre Kulpa besitzt keine der erwähnten Aktien. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.



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