3 Hoch-Dividenden-Aktien (High-Yield), die jetzt attraktiv erscheinen!

Eine Person erntet Ertrag von einer Geldmünzen tragenden Pflanze
Foto: Mohamed Hassan via Pixabay

Aktien mit hohen Dividenden gesucht? In der volatilen und oft unsicheren Börsenlandschaft suchen Anleger zunehmend nach Möglichkeiten, um ihr Portfolio mit renditestarken Anlagen zu diversifizieren. Hochrentierliche Aktien, sogenannte High-Yield-Aktien, können dabei eine vielversprechende Option sein, sofern die Anleger bereit sind, ein gewisses Risiko einzugehen.

Diese Aktien bieten nicht nur attraktive Dividendenrenditen, sondern haben zum Teil auch langfristiges Wachstumspotenzial. Mit Allianz (WKN: 840400), Philip Morris (WKN: A0NDBJ) und BMW (WKN: 519000) könnten drei Aktien besonders interessant sein. Werfen wir einen Blick auf die Besonderheiten.

Allianz

Die Allianz-Aktie ist seit geraumer Zeit ein Liebling der Anleger am deutschen Kapitalmarkt. Wohl zu Recht, denn in den vergangenen zehn Jahren wurde die Dividende mit Ausnahme des Pandemiejahres 2020 jedes Jahr erhöht. 

Im Durchschnitt stieg die Dividende um 10 Prozent pro Jahr. Der Aktienkurs selbst stieg um 12 % pro Jahr.

Trotz der Dividenden- und Kurssteigerungen ist die Bewertung der Allianz-Aktie nach wie vor nur moderat. So liegt das erwartete KGV nur bei 11,5 und die erwartete Dividendenrendite bei 5,06 % (Stand: 8.5.24, Morningstar).

Der chronische Pessimismus lässt sich dabei nur zum Teil mit dem Geschäft selbst erklären. Schließlich profitiert die Allianz derzeit auch von guten Rahmenbedingungen für die Versicherungsbranche. Preissetzungsmacht in einem inflationären Umfeld sorgt ebenso für Rückenwind wie ein steigendes Zinsniveau, das die Kapitalrenditen nach oben zieht.

Philip Morris

Auch der weltgrößte Tabakkonzern Philip Morris bietet traditionell hohe Dividenden und eine attraktive Bewertung. Die erwartete Dividendenrendite beträgt 5,33 % bei einem erwarteten KGV von 15,7 (Stand: 8.5.24, Morningstar).

Allerdings gibt es auch eine gewisse Skepsis der Anleger gegenüber der Aktie. Schließlich machen Tabakprodukte krank. Immer mehr Länder regulieren den Tabakkonsum stärker, was natürlich auf das Absatzvolumen drückt.

Philip Morris geht aber schon seit Jahren mit neuen rauchfreien Alternativen in die Offensive. Sie haben eine starke Dynamik, kannibalisieren aber das Kerngeschäft. Zudem fehlt es oft noch an Profitabilität. Dennoch scheint es keinen anderen Weg zu geben, um auch in Zukunft im Markt präsent zu sein.

Die Zahlen des ersten Quartals 2024 zeigen dabei eindrücklich, dass das Unternehmen auf dem richtigen Weg ist. So beträgt der Anteil der rauchfreien Produkte mittlerweile fast 40 % des Umsatzes. 

Zudem wurde im ersten Quartal 2024 ein beeindruckendes Umsatzplus von 9,7 % im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Organisch lag das Wachstum sogar im zweistelligen Bereich.

Auch auf der Ergebnisseite konnten solide Zuwächse erzielt werden. Dabei profitierte das in Stamford (Connecticut, USA) ansässige Unternehmen auch von der Übernahme des schwedischen Kautabak-Herstellers Swedish Match.

BMW-Aktie

Auch der Premiumhersteller von Automobilen, BMW, könnte von einer ähnlichen Disruption bedroht zu sein. Zumindest gingen Investoren hiervon lange Zeit davon aus und forderten hohe Bewertungsabschläge. Noch heute wird die Aktie mit einem erwarteten KGV von 6,1 und einer erwarteten Dividendenrendite von 5,8 % gehandelt (Stand: 8.5.24, Morningstar).

Konkurrent Tesla (WKN: A1CX3T), die Nummer eins unter den Automobilen der Zukunft, wird hingegen mit einem erwarteten KGV von über 70 (Stand: 8.5.24, Morningstar) als dividendenlose Aktie gehandelt.

Mittlerweile zeigt sich aber, dass die Münchener auch in diesem Markt durchaus mitspielen können. Mit der Neuen Klasse, die 2025 ausgerollt werden soll, könnten sich die Sorgen der Anleger mit etwas Glück ein wenig zerstreuen.

Die Zahlen für das erste Quartal 2024 zeigen aber vorerst eine operative Wachstumsschwäche mit einem leichten Plus von 1,1 % bei den Auslieferungen auf 494.533 Einheiten bzw. einem Rückgang des Vorsteuerergebnisses um knapp 19 %.

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Frank Seehawer besitzt Aktien von Allianz, BMW und Philip Morris. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Tesla.



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