A.G. Barr-Aktie: Die britische Cashflow-Maschine steigert Umsatz und Marge
Schon wenige Tage nach dem Ende des Geschäftsjahres 25/26 am 31. Januar hat der britische Getränkekonzern A.G. Barr plc (WKN: A1JXU7) vorläufige Zahlen vorgelegt. Demnach konnte der Umsatz um etwa 4 % auf rund 437 Mio. Pfund gesteigert werden. Die bereinigte operative Marge lag mit 14,7 % um rund 110 Basispunkte über dem Vorjahr, was auf die laufenden Effizienzsteigerungsmaßnahmen sowie Investitionen in die Lieferkette zurückzuführen ist. Diese Steigerung soll für ein zweistelliges Gewinnwachstum sorgen. Die A.G. Barr-Aktie honorierte die guten Zahlen mit einem Kurssprung.
Was ist los bei der A.G. Barr-Aktie?
Nach einem schwächeren ersten Halbjahr führten Marketing- und Vertriebsinitiativen zu einem moderaten Wachstum bei der Marke IRN-BRU. Die Frucht-Sodas von Rubicon und die Energydrinks von Boost erzielten gute Ergebnisse und konnten dadurch den Rückgang bei den fertig gemixten Cocktails von FUNKIN ausgleichen.
Im vergangenen Geschäftsjahr wurden einige Innovationen erarbeitet, die in 2026 auf den Markt gebracht werden sollen. Die starke Markenaktivität wird sich im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen; dazu gehören die Neugestaltung von IRN-BRU und Rubicon.
Unmittelbar nach Ende des Geschäftsjahres, nämlich am 2. Februar, gab Barr die Übernahme von Frobishers Juices Ltd. bekannt, einer Premium-Marke für natürliche Fruchtsäfte und Erfrischungsgetränke. Barr zahlt für Frobishers 13 Mio. Pfund, die aus der Netto-Cash-Position des Unternehmens finanziert werden.
Ausverhandelt ist zudem die Übernahme von Fentimans Ltd., die im laufenden Geschäftsjahr finalisiert werden soll. Fentimans stellt „botanisch gebraute“ Softdrinks und Mischgetränke her und kostet 38 Mio. Pfund, die Barr mit Bargeld und Krediten finanziert.
Unsere Interpretation und unser Fazit
Die Briten stärken damit ihr Engagement auf dem attraktiven Markt für alkoholfreie Getränke für Erwachsene und wollen von dem Verbrauchertrend zu reduziertem Alkoholkonsum profitieren. Zudem erwartet Barr Kostensynergien.
Aus unserer Sicht hat Barr das geliefert, was wir von der Aktie erwarten: solides Wachstum mit einem berechenbaren Geschäftsmodell. Es gibt keinen Grund, an unserer positiven Einschätzung etwas zu ändern. Ob die A.G. Barr-Aktie langfristig an die erfolgreichsten Getränke-Aktien der Welt anknüpfen kann?
Wir erhoffen uns in Sachen Wachstum vor allem von der Marke IRN-BRU, die in Schottland sogar erfolgreicher als Coca-Cola ist, langfristige Impulse für die A.G. Barr-Aktie. Als Risiken sehen wir vor allem eine mögliche Rohstoffinflation oder eine gesundheitsbewusstere Kundschaft.
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