10.000 Euro für 492 Euro Dividende: Dieser Dividendenaristokrat macht’s möglich!

Illustration mit Gold- und Silberbarren, Münzstapeln und einem Geldsack vor steigender Kursgrafik, die vom Boom bei Edelmetallen profitiert.

Für 10.000 Euro eine Dividende in Höhe von 492 Euro kassieren? Das ist nicht unbedingt selten. Es benötigt lediglich 4,92 % Dividendenrendite dafür. Real Estate Investment Trusts (REITs) oder Business Development Companies (BDCs) ermöglichen uns noch bedeutend höhere Ausschüttungsrenditen.

Unsere heutige Aktie ist aber anders. Es handelt sich um einen Dividendenaristokraten. Um eine Aktie, deren Ausschüttungsverhältnis bei lediglich 50 % liegt. Die daneben noch auf Aktienrückkäufe setzt und zugleich eigentlich ein starkes Dividendenwachstum bei einem gleichzeitigen operativen Wachstum ausweisen konnte.

Natürlich zeigt unser Rechenbeispiel, dass wir mit 10.000 Euro nicht nur 492 Euro, sondern auch ein gewisses Risiko kaufen. Ansonsten würde es sich bei der Aktie nicht um eine derartige High-Yield-Aktie handeln. Die Kehrseite bleibt aber, dass es sich um eine günstige Chance mit Aufhol- und Wachstumspotenzial handelt. Vielleicht ist es die eine besondere Chance, die in den nächsten zehn oder 15 Jahren eine ganz besondere Rendite ermöglicht.

Das ist die Aktie, die aus 10.000 Euro 492 Euro Dividende pro Jahr macht!

Starten wir vielleicht noch mit einem Rätsel, ehe wir die Katze aus dem Sack lassen. Bei unserem heutigen Namen handelt es sich um eine Aktie, die die eigene Ausschüttung bereits 28 Jahre in Folge steigert. Es handelt sich um einen Pharmakonzern, der weltweit als führend in der Diabetesversorgung gilt und zuletzt mit gemischten Ergebnissen in der Adipositas-Therapie auf sich aufmerksam gemacht hat. Eine Idee, um welche Aktie es daher heute geht? Falls deine Antwort Novo Nordisk (WKN: A3EU6F) ist, liegst du richtig.

Novo Nordisk zahlt für das Geschäftsjahr 2025 eine Gesamtdividende in Höhe von 11,60 Dänischen Kronen an die Investoren aus. Bei einem Aktienkurs von 236 Dänischen Kronen beträgt die Dividendenrendite mittlerweile 4,92 %. Übrigens: Ab einem Wert von unter 230 Dänischen Kronen erhalten Anleger sogar über 5 % Dividendenrendite. Für einen eher defensiven Pharmakonzern ist das ein hoher Wert. Aber er unterstreicht eben auch, wie tief die Aktie gefallen ist. Noch vor zwei Jahren stand bei der Dividendenrendite eine Eins vor dem Komma.

Dennoch bleiben die fundamentalen Zahlen stark. Novo Nordisk erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Gewinn je Aktie in Höhe von über 23 Dänischen Kronen. Das bedeutet, dass das Ausschüttungsverhältnis bei rund 50 % liegt. Novo Nordisk setzt die übrigen Mittel unter anderem ein, um die eigene Aktie ein wenig zurückzukaufen. In diesem Jahr sollen 15 Mrd. Dänische Kronen in den Aktienrückkauf investiert werden. Bei einem umgerechneten Volumen von etwa 2 Mrd. Euro und einem Börsenwert von 123 Mrd. Euro entspricht das einem zusätzlichen Anteil von fast 2 %. Wir bekommen mit 10.000 Euro daher nicht nur 492 Euro Dividende von der Aktie. Sondern die Aussicht, dass uns zukünftig ein größerer Teil des Kuchens gehört.


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Schwieriges Jahr 2026, aber eine solide und defensive Perspektive

Die Aktie von Novo Nordisk dürfte aber mindestens vor einem schwierigen Jahr 2026 stehen. Es gibt an vielen Fronten Baustellen. Das US-Unternehmen Hims & Hers vertreibt vermeintlich verbotenerweise Generika, die auf Semaglutid basieren. Hier klagt Novo Nordisk auf seinen Patentschutz. Außerdem hat US-Präsident Donald Trump die Preise für Produkte wie Wegovy und Ozempic in Verhandlungen leicht gesenkt. Im Adipositas-Segment hat Eli Lilly mit seinen Produkten im Moment ein wenig die Nase vorn. All das führt dazu, dass Novo Nordisk sogar mit einem Umsatz- und Gewinnrückgang zwischen 5 % und 13 % rechnet.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass Novo Nordisk sich bei einem Ausschüttungsverhältnis von 50 % seine Dividende weiter leisten kann. Der Wert dürfte sich bis auf 65 % verschieben. Keine Frage: Damit wird die Luft etwas dünner. Aber es wäre temporär leistbar. Meine These ist, dass das Management jetzt nicht unbedingt das Dividendenwachstum priorisiert. Es wird vielleicht nicht wie in der Vergangenheit 10, 20 oder sogar mal über 40 % Dividendenwachstum in einzelnen Jahren geben. Vielleicht eher 2 bis 5 %. Aber selbst mit einem solchen Wachstum würden bei einem Einsatz von 10.000 Euro aus der momentanen Dividende von 492 Euro langfristig stets ein bisschen mehr werden.

Viele schreiben Novo Nordisk aktuell ab, weil es im Adipositas-Segment einfach nicht rund läuft. Dabei werden jedoch drei Dinge vergessen: Erstens, dass das Pharmageschäft stets von Patent zu Patent lebt. In zehn Jahren werden vollkommen neue Medikamente Adipositas und Diabetes prägen. Das ist eine Chance für Novo Nordisk, jetzt die Weichen richtig zu stellen. Zweitens, dass die Dänen mit CagriSema ein gut und sogar besser verträgliches Produkt als Eli Lilly auf dem Markt haben. Ob 2 % mehr Gewichtsreduktion letztlich für alle Patienten das ausschlaggebende Kriterium ist? Wir werden es sehen. Drittens: Novo Nordisk ist weiterhin führend in der Diabetes-Therapie. Hier dürfte mittel- bis langfristig allein ein Gewinnwachstum von rund 5 % pro Jahr möglich sein. Die Erfolgsgeschichte des Dividendenaristokraten ist daher für mich nicht zu Ende geschrieben.

10.000 Euro für 492 Euro Dividende: Ich sichere mir diesen Dividendenaristokraten!

Um es daher vollkommen klar zu sagen: Novo Nordisk ist eine Aktie mit einem höheren Risiko. Das war aber auch im Sommer vor zwei Jahren der Fall. Nur eben mit einer deutlich höheren Bewertung. Wenn ich mir jetzt die 4,92 % Dividendenrendite und das Kurs-Gewinn-Verhältnis von 10 ansehe, halte ich die Bewertung aber für übertrieben günstig. Den Preis, dass ich ein, zwei oder vielleicht sogar drei Jahre auf einen operativen Turnaround warten muss, den zahle ich gerne.

Auf der Gegenseite denke ich, dass wir einen solchen Dividendenaristokraten selten so günstig kaufen können. Mit 10.000 Euro sichere ich mir daher durchaus die 492 Euro Dividende. In der festen Überzeugung, dass die Dänen in den nächsten 20 oder 30 Jahren Märkte wie die Diabetes-Therapie, Adipositas oder auch Begleiterkrankungen therapieren werden. Vergessen wir daher nicht den langfristigen Fokus bei diesem Unternehmen, das über 100 Jahre alt ist. Und konzentrieren wir uns nicht zu sehr auf kurzfristige Baustellen, die die Geschicke vielleicht ein, vielleicht drei oder fünf Jahre bestimmen.

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Vincent besitzt Aktien von Novo Nordisk. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Hims & Hers und Novo Nordisk.



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