Die sicherste Dividende in meinem Depot!

Die sicherste Dividende in meinem Depot trägt den Namen eines deutschen DAX-Schwergewichts. Man könnte zwar denken, dass es Aktien wie Coca-Cola sind. Oder vielleicht Nestlé mit seinem großen Markenportfolio im Lebensmittel-Segment. Aber ich habe einen anderen Favoriten: die Aktie der Münchener Rück (WKN: 843002).
Es geht mir natürlich auch um den bisherigen Lauf. Der DAX-Rückversicherer hat seit dem Jahre 1969 die Dividende nicht ein einziges Mal gesenkt. In den letzten Jahren gab es außerdem ein bemerkenswertes Wachstum. Das führte dazu, dass die Dividende je Aktie in den letzten fünf Jahren um rund 15 % pro Jahr gewachsen ist.
Aber das alles macht die sicherste Dividende meiner Meinung nach nicht aus. Blicken wir auf andere Faktoren, die für den DAX-Rückversicherer sprechen. Übrigens: Das ist ein Geschäft, das eigentlich auf Unsicherheit basiert. Aber für die langfristigen Gewinne ist die Unsicherheit im operativen Verlauf gar nicht so relevant.
DAX-Aktie Münchener Rück: Die sicherste Dividende durch konservative Auszahlungen!
Der erste Grund, warum die Münchener Rück mir meiner Meinung nach die sicherste Dividende zahlt, hängt mit den eher konservativen Ausschüttungen zusammen. In diesem Jahr sind es 24,00 Euro je Aktie. Bei einem Gewinn je Aktie in Höhe von 47,15 Euro entspricht das einem Ausschüttungsverhältnis von knapp über 50 %. In den letzten Jahren waren es teilweise auch knapp unter 50 %. So beispielsweise im Jahre 2025 mit der Ausschüttung für 2024. Hier waren es 20 Euro Dividende je Aktie bei knapp über 42 Euro Gewinn.
Das bedeutet, dass die Münchener Rück lediglich die Hälfte des Gewinns auszahlt. Ein guter Jahresgewinn kann für zwei Jahre an Ausschüttungen reichen. Exakt dieser konservative Ansatz führt dazu, dass die Münchener Rück nicht unter Druck gerät, selbst wenn es mal ein durch Unwetter verhageltes Geschäftsjahr gibt. Man ist nicht am Limit und es gibt beim Gewinn keinen so starken Druck.
Zudem hat die Münchener Rück noch einen Puffer. Das Management zahlt in diesem Jahr weitere 2,25 Mrd. Euro aus, um eigene Aktien zurückzukaufen. Diese Maßnahme führt dazu, dass sich die Anzahl ausstehender Aktien verringert, die Dividende entsprechend an weniger Aktien gezahlt werden muss. Wenn es mal durchwachsene Jahre gibt, kann man diese Aktienrückkäufe einfach ausfallen lassen. Dann liegt der Fokus auf stabilen Dividenden. Das Management agiert daher flexibel und nutzt lieber Aktienrückkäufe, als ein Dividenden-Maximum. Das führt für mich dazu, dass wir hier von einer sehr sicheren Ausschüttung sprechen.
Konstanz, nicht jährliche Erhöhungen!
Mit einem Lauf von Dividenden, die seit dem Jahre 1969 ausgezahlt werden, hat die Münchener Rück sich einen Namen aufgebaut. Eine Reputation. Eine Historie. Der springende Punkt ist jedoch: Auch hiermit setzt man auf Sicherheit. Es muss nicht in jedem Jahr eine Erhöhung geben, damit man in der Spur bleibt. Es reicht im Zweifel auch einfach aus, eine konstante Ausschüttung zu leisten.
Die Münchener Rück hat für mich auch deshalb die sicherste Dividende, weil es hier keinen Druck gibt. Keinen Status als Dividendenaristokrat. Oder als königlicher Ausschütter. Der Fokus liegt auf konstanten Zahlungen mit einem Wachstum, wenn man es sich leisten kann. Wenn man es sich nicht leisten kann, könnte man die Zahlungen bei rund 50 % des Gewinns halten. Ein cleverer Schritt.
Denn auch damit ist die Münchener Rück flexibel bei den Kapitalrückführungen. Hohe Unwetterschäden oder schwächere Jahre führen eben nicht dazu, dass der DAX-Rückversicherer mehr Gewinn auszahlen muss, trotz rückläufiger Zahlen. Konstanz reicht. Ein Vorteil, der sich in Krisen auszahlt.
Die sicherste Dividende in meinem Depot, weil die Bilanz gut ist!
Zu guter Letzt besitzt die Münchener Rück meiner Meinung nach die sicherste Dividende, weil die Bilanz hervorragend aufgestellt ist. Der DAX-Konzern peilt selbst eine Solvency-II-Quote von 175 % bis 220 % an. Das Management vermerkte zuletzt, dass sie per Ende des Geschäftsjahres auf 298 % gestiegen ist. Sie liegt daher nicht nur über den eigenen Erwartungen. Sondern auch deutlich über den Anforderungen des Gesetzgebers von mindestens 100 %.
Aber was bedeutet das? Die einfache Antwort: Die Münchener Rück hat mehr Eigenkapital, als sie zur Deckung ihrer finanziellen Risiken benötigt. Wenn es mal hohe Schäden gibt, die die Prämieneinnahmen überschreiten und zu Verlusten führen, kann der Rückversicherer sie nicht nur decken. Man kann auch eine konstante Dividende zahlen, trotz Verlusten und ohne die eigene Stabilität zu riskieren.
Das ist in einem Geschäft, das auf der Versicherung von Unsicherheiten besteht, sehr wichtig. Dieser starke Kapitalstamm führt aber auch dazu, dass ich bei der Münchener Rück von der sichersten Dividende in meinem Depot spreche. Denn das bilanzielle Fundament ist mehr als nur solide.
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Vincent besitzt Aktien von Coca-Cola, der Münchener Rück und von Nestlé. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien der Münchener Rück.