Realty Income, W. P. Carey & Co.: 3 Wege, wie du deine Rendite optimierst!

Real Estate Investment Trusts (REITs) wie Realty Income (WKN: 899744) oder W. P. Carey (WKN: A1J5SB) gelten als renditestark. Sie überzeugen aber selten mit einer hohen Gesamtrendite. Der Grund ist einfach: Die Gesellschaften müssen den Großteil ihrer Gewinne als Dividende auszahlen. Es bleibt nicht so viel übrig, das sie selbst investieren können. Der Zinseszinseffekt wird oft gebremst.
Doch es gibt Tricks und Kniffe. Heute möchte ich drei Wege mit dir teilen, wie du bei W. P. Carey, Realty Income und vielen anderen zuverlässigen REITs deine Rendite optimieren kannst. Besonders wer Qualität, Beständigkeit und auch solide, nachhaltig wachsende Dividenden auswählt, der macht vieles richtig. Kann aber definitiv noch ein wenig optimieren.
REITs wie Realty Income und W. P. Carey: Der Preis bestimmt die Rendite
Die erste Möglichkeit, wie man bei Aktien wie Realty Income oder W. P. Carey die Rendite optimiert, liegt in viel Disziplin. Die Disziplin betrifft dabei besonders den Zeitpunkt, wann wir kaufen. Der Preis spielt meiner Meinung nach eine große Rolle, wenn es um die Gesamtrendite geht.
Aktien wie Realty Income und W. P. Carey schwanken bei den Renditen. Betrachten wir beispielsweise die bekannte Monthly Dividend Company, so sehen wir in den letzten zehn Jahren eine Spannbreite zwischen 3,5 und 6,2 % Dividendenrendite. Das sind Unterschiede wie Tag und Nacht. Bei 3,5 % liegt eine sehr hohe Bewertung vor. Nehmen wir an, dass die Aktie 25 % überbewertet gewesen wäre, dann würden die ersten sieben Jahre der Dividende bei einer Korrektur vollständig benötigt werden, um die Überbewertung zu bezahlen. Das heißt: negative Renditen über lange Zeiträume hinweg. Anders sah es hingegen aus, als die Aktie von Realty Income 6,2 % Dividendenrendite besaß. Für die Qualität erschien der Preis und auch das Kurs-FFO-Verhältnis zwischen 10 und 12 zu preiswert. Steigt die Aktie, so kassieren wir nicht nur dauerhaft 6,2 % Dividende pro Jahr. Sondern profitieren auch noch von einer Aktie, die womöglich im Laufe der Zeit 20 oder 25 % steigt.
Disziplin beim Kauf ist meiner Meinung nach daher sehr wichtig. REITs wie Realty Income oder auch W. P. Carey sind nur attraktiv, wenn sie klar unterbewertet sind. Dann bieten sie das Potenzial einer hohen Dividende bei gleichzeitigen Kurssteigerungen.
Reinvestiere!
Auch der zweite Punkt zielt darauf ab, dass man REITs wie Realty Income und W. P. Carey günstig kauft. Grundsätzlich führt das Reinvestieren der Dividende dazu, dass die Position steigt. Mittel, die wir per Ausschüttung erhalten haben, vergrößern unsere Position, wenn wir damit erneut Aktien kaufen. Unsere Position im Portfolio wächst, ohne, dass wir einen unserer Euro investieren müssen. Auch die Dividendenrendite auf das von uns ursprünglich eingesetzte Kapital steigt.
Doch gilt auch hier: Bei einer günstigen Bewertung ist die Maßnahme effektiver. Wer beispielsweise W. P. Carey mit über 6,5 % Dividendenrendite kaufte, der erhält netto etwa 5 % Dividende pro Jahr. Damit kann man seine Position deutlich effektiver ausbauen, als wenn man die Aktien zu 4 % brutto und 3 % netto kauft.
Im Endeffekt sehen wir daher: Reinvestieren führt dazu, dass wir bei REITs wie Realty Income oder W. P. Carey den Zinseszinseffekt ankurbeln. Aber besonders, wenn man bei einer günstigen Bewertung kauft, lohnt sich der Effekt.
Realty Income & W. P. Carey: Optimierter Sparplan-Ansatz!
Es gibt vermutlich einige unter euch, die REITs wie Realty Income oder W. P. Carey per Sparplan kaufen. Grundsätzlich nicht verkehrt. Aber es führt dazu, dass wir zu durchschnittlichen Kursen kaufen. Wir können nicht besonders die Rendite optimieren. Zwar reinvestieren, indem wir die Sparplanrate mit den steigenden Dividenden, die wir langfristig erhalten, erhöhen. Aber ansonsten besteht wenig passiver Gestaltungsspielraum.
Deshalb würde ich hier ebenfalls auf eine kleine Optimierung einwirken: Auch wenn der Sparplan grundsätzlich gut ist, kann man leicht aktiv eingreifen. Erreicht eine Aktie wie W. P. Carey oder Realty Income beispielhaft 6 % Dividendenrendite, so würde ich aktiv nachkaufen. Vielleicht für 1.000 Euro, vielleicht auch mehr. Damit erreicht man, dass man seine Position verbilligt. Bei zuverlässigen Aktien wie den beiden REITs steigt damit auch die Dividendenrendite.
Im Endeffekt liegt die Entscheidung bei dir. Ich sehe grundsätzlich aber Möglichkeiten, wie du deine Rendite verbessern kannst. Die Bewertung ist meiner Meinung nach der Schlüssel, um einen guten Schnitt zu erzielen.
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Vincent besitzt Aktien von Realty Income und W. P. Carey. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Realty Income und W. P. Carey.