John Templeton: 3 seiner besten Regeln, die heute wichtiger sind denn je!

Glieder einer Fahrradkette zeigen auf orangem Untergrund die Zahl drei
Foto: Miguel Á. Padriñán via Pexels

Erfolgsregeln des berühmten Investors John Templeton. John Templeton war ein bekannter britisch-amerikanischer Investor und Philanthrop, der als einer der erfolgreichsten Investoren des 20. Jahrhunderts in die Geschichte eingegangen ist. Der von ihm im Jahr 1954 gegründete Templeton Growth Fund ist heute noch ein bedeutender Investmentfonds. Er überzeugte durch eine historisch hohe Rendite.

Der Fonds konzentriert sich darauf, Unternehmen zu identifizieren, die ein hohes Wachstumspotenzial haben, gleichzeitig aber unterbewertet sind. Seine Investmentstrategien und Weisheiten sind auch heute noch von großer Bedeutung.

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Heute möchte ich in diesem Artikel einmal die Gelegenheit nutzen und drei seiner möglicherweise besten Regeln vorstellen, die gerade jetzt besonders relevant sein könnten. Legen wir gleich mal mit dem ersten Zitat los, aus dem sich eine Regel ableiten lässt:

Der einzige Investor, der nicht diversifizieren sollte, ist derjenige, der immer 100 % richtig liegt.

Diversifikation ist für jeden Investor von großer Bedeutung, da es unrealistisch ist, immer zu 100 % korrekte Anlageentscheidungen zu treffen. Selbst erfahrene und erfolgreiche Investoren können Fehler machen oder unvorhersehbaren Marktbedingungen ausgesetzt sein.

Die Regel ist einfach: Indem man sein Portfolio diversifiziert, streut man das Risiko über verschiedene Anlageklassen, Branchen und geografische Gebiete. Dies kann dazu beitragen, Verluste in einem bestimmten Bereich auszugleichen und gleichzeitig die Möglichkeit bieten, von positiven Entwicklungen in anderen Bereichen zu profitieren.

Diversifikation ermöglicht es Investoren am Ende, ihr Risiko zu kontrollieren und die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, langfristig bessere Renditen zu erzielen. Eine zu starke Diversifikation könnte jedoch auch zu einer Durchschnittsrendite führen.

Seiner Meinung nach sollten Investoren aber auch gezielt nach Möglichkeiten suchen, um überdurchschnittliche Renditen zu erzielen. Dies erfordert oft, sich auf bestimmte Unternehmen oder Branchen zu konzentrieren, anstatt das Kapital zu breit zu streuen. Natürlich ist es wichtig, das Risiko zu minimieren, aber eine zu starke Diversifikation kann zu geringeren Erträgen führen.

Die besten Schnäppchen sind nicht die Aktien, deren Preise am niedrigsten sind, sondern eher die Aktien mit den niedrigsten Preisen in Relation zu ihrer möglichen Einkommenskraft in zukünftigen Jahren.

Templeton war bekannt für seine Fähigkeit, unterbewertete Aktien zu identifizieren. Er betonte jedoch, dass der Preis allein nicht ausreicht, um ein Schnäppchen zu machen.

Viel wichtiger ist es, den inneren Wert einer Aktie zu quantifizieren und das Potenzial für zukünftiges Wachstum zu erkennen. Eine Aktie mag auf den ersten Blick billig erscheinen, aber wenn das Unternehmen keine solide Grundlage hat, um Gewinne in der Zukunft stark zu steigern, könnte sie sich als schlechte Investition erweisen.

Es ist somit entscheidend, das Verhältnis zwischen dem Preis einer Aktie und ihrer potenziellen Einkommenskraft sorgfältig zu analysieren, um wirklich profitable Investitionen zu tätigen. Hier hat sich das KGV als guter erster Indikator etabliert. Bei der Berechnung sollte man auf die zukünftig erwarteten Gewinne zurückgreifen.

Kommen wir nun zum letzten Zitat von heute. Es lautet:

Wer die gleichen Aktien kauft wie alle anderen, hat auch die gleiche Performance.

Die hieraus abgeleitete Regel betont die Bedeutung des differenzierten Denkens und der Unabhängigkeit von der Masse. John Templeton glaubte daran, dass der Erfolg beim Investieren oft darin besteht, gegen den Strom zu schwimmen und unkonventionelle Entscheidungen zu treffen.

Wenn Investoren nur den Trends folgen und die gleichen Aktien wie alle anderen kaufen, wird es schwierig sein, überdurchschnittliche Renditen zu erzielen. Er selbst bemerkte, dass seine Rendite besser war, wenn er sich auf den Bahamas befand, als in New York unter vielen Marktteilnehmern. Templeton ermutigte daher Anleger, eigene Analysen durchzuführen, ihre eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen und unabhängig zu handeln.

Fazit

In einer Zeit, in der die Finanzmärkte schnelllebig und volatil sind, sind die Investmentregeln von John Templeton meiner Meinung nach relevanter denn je. Investoren sollten sich darauf konzentrieren, gezielte und fundierte Entscheidungen zu treffen, anstatt blind den Trends zu folgen. Durch eine differenzierte Denkweise und die Berücksichtigung des inneren Werts von Aktien können Investoren ihre Chancen auf überdurchschnittliche Renditen erhöhen. Damit dürften Templetons Weisheiten zeitlos sein und können auch heute noch als Leitfaden für erfolgreiche Investments dienen.

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