Doppelt profitieren: 2 US-Versorger mit hohem Kurspotenzial und solidem Dividendenwachstum!

So stellen wir uns die Entwicklung von Gewinnen und Aktienkursen an der Börse vor.
Foto: PublicDomainPictures via Pixabay

Es ist dir bestimmt schon aufgefallen, dass es an der Börse derzeit wieder einmal etwas ruppiger zugeht. Doch genau in solchen Zeiten bietet sich in der Regel die eine oder andere tolle Gelegenheit für uns Investoren.

Vor allem, wenn man langfristig denkt und ein wenig Geduld mitbringt, könnte man hier in einigen Jahren eventuell auf schöne Erfolge blicken. Zum Beispiel mit diesen beiden US-Versorgern, mit denen man auf eine erneute Kursbelebung sowie weiteres Dividendenwachstum setzen könnte.

American Electric Power (AEP)

Ich gebe zu, dass ich durchaus ein Freund von amerikanischen Energieunternehmen bin. Ganz einfach, weil mir das Geschäftsmodell zusagt. Es mag zwar etwas „langweilig“ erscheinen, doch beschert es den entsprechenden Firmen in der Regel relativ zuverlässige Einnahmen.

So auch bei dem in Ohio ansässigen US-Versorger American Electric Power (WKN: 850222) oder kurz AEP. In der Vergangenheit gab es beim operativen Ergebnis zwar auch immer wieder einmal Schwankungen, doch seit 2018 konnte man in jedem weiteren Jahr ein höheres EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) als im Vorjahr erzielen.

Und laut Schätzungen von MarketScreener soll dies auch auf das aktuelle Geschäftsjahr zutreffen. Mit einem Wert von 4,26 Mrd. US-Dollar rechnet man für 2023 mit einem um 22 % höheren EBIT als im Vorjahr. Bis zum Jahr 2025 soll es dann sogar über der Marke von 5 Mrd. US-Dollar liegen.

Trotz der guten Aussichten hat die AEP-Aktie in diesem Jahr bisher kein so gutes Bild abgegeben. Auf ihrem derzeitigen Kursniveau von 71,32 US-Dollar (05.10.2023) notiert sie aktuell rund 25 % tiefer als Anfang Januar. Als ein Grund dafür könnte die angestiegene Nettoverschuldung des Energiekonzerns infrage kommen.

Vor fünf Jahren lag diese nämlich noch bei 24,7 Mrd. US-Dollar, während Ende 2022 bereits 38,9 Mrd. US-Dollar in den Büchern standen. Was die Anleger aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus eventuell etwas verunsichert hat. Doch bei näherer Betrachtung kann man erkennen, dass die Eigenkapitalquote mit 25,56 % zum Jahresende 2022 nur knapp unter ihrem letzten Fünf-Jahres-Durchschnitt von 26 % lag.

Aufgrund des gedrückten Kurses liefert die Aktie von AEP aktuell übrigens eine recht hohe Dividendenrendite von 4,66 %. Zudem sollte man wissen, dass die letzte Quartalsausschüttung mit 0,83 US-Dollar je Aktie um 69 % höher ausfiel als noch vor zehn Jahren. Dieser Umstand ist den regelmäßigen Anhebungen geschuldet, mit denen der US-Versorger hier glänzen konnte.

In meinen Augen könnte die AEP-Aktie derzeit mittelfristig Chancen bieten. Denn immerhin kann der geschäftliche Ausblick durchaus als gut bezeichnet werden. Sollten die Prognosen eintreffen, könnte ich mir einen wieder anziehenden Kurs sehr gut vorstellen. Hinzu kommt für Neueinsteiger eine interessante Ausschüttungsrendite und zusätzlich ist bei AEP wohl auch in Zukunft mit weiterem Dividendenwachstum zu rechnen.

NiSource

Die Firma NiSource (WKN: 876731) mit Sitz in Merrillville (Indiana) ist bei deutschen Investoren eher weniger bekannt. Darauf lassen zumindest die hierzulande sehr geringen Börsenumsätze schließen. Dennoch handelt es sich bei ihr um eines der größeren Erdgasversorgungsunternehmen in den Vereinigten Staaten. Mehr als 3,2 Mio. Kunden in sechs Bundesstaaten werden von NiSource unter den Marken Columbia Gas und NIPSCO mit Gas versorgt.

Auch NiSource zeigt bei seiner Gewinnentwicklung einen relativ konstanten und leicht ansteigenden Verlauf. Im vergangenen Jahr konnte der Energieversorger Umsatzerlöse von 5,83 Mrd. US-Dollar verbuchen und damit ein operatives Ergebnis von 1,15 Mrd. US-Dollar generieren. Es lässt sich hier erkennen, dass die daraus resultierende Umsatzrendite von 19,7 % ungefähr auf demselben Niveau wie im Durchschnitt der letzten fünf Jahre liegt.

Was ich bei NiSource unter anderem interessant finde, ist der Umstand, dass laut den Experten von MarketScreener im laufenden Geschäftsjahr sowohl der Umsatz als auch das operative Ergebnis weiter ansteigen dürften. So soll es auch die nächsten zwei Jahre weitergehen und für 2025 rechnet man dann bereits mit einem EBIT von 1,7 Mrd. US-Dollar bei erzielten Umsatzerlösen von 6,54 Mrd. US-Dollar.

Aber auch der Kurs der NiSource-Aktie spiegelt den guten Ausblick derzeit eigentlich kaum wider. Erst im September ging es mit ihr noch einmal nach unten und die Papiere notieren mit 24,10 US-Dollar (06.10.2023) derzeit sogar wieder 12 % tiefer als zu Beginn des Jahres. Als Dividendenrendite lässt sich so aktuell ein Wert von 4,15 % errechnen und die ihre Bewertung ist bei einem KGV von 14 angesiedelt.

NiSource weist eine solide Ausschüttungspolitik auf und verwöhnt seine Anleger schon länger mit stetigem Dividendenwachstum. Alleine in den letzten zehn Jahren ist die Gewinnbeteiligung um 160 % angestiegen. Was immerhin einer durchschnittlichen Steigerung von 10,55 % pro Jahr entspricht.

Wer jetzt neugierig geworden ist, könnte meines Erachtens mit der NiSource-Aktie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen kann man mit ihr die solide Chance auf weiteres Dividendenwachstum wahrnehmen. Und dies auch gleich mit einer ordentlichen Anfangsrendite. Zum anderen weist sie aufgrund der guten Zukunftsaussichten meiner Ansicht nach auch einiges an Kursfantasie auf.

Untermauern möchte ich meine Einschätzung mit den zwei wichtigsten Zielen des NiSource-Managements. Dieses strebt nämlich an, in den nächsten 20 Jahren über seine Kerngeschäftsstrategie ein stabiles langfristiges Gewinn- und Dividendenwachstum voranzutreiben.

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Andre Kulpa besitzt keine der erwähnten Aktien. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.



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